Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Nürnberg

17.5.2012
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24.05.2012

Kein Frieden mit Tschechien?

Donnerstag, 24. Mai 2012, 19:00 Uhr

DIDF-Wiesenstr. 86 (Nürnberg - U-Bahnhof Aufseßplatz/Tramhaltestelle Christuskirche)

Veranstalter: VVN-BdA Nürnberg in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Stiftung, Kurt-Eisner-Verein und der Petra-Kelly-Stiftung

Am 26./27.Mai 2012 wird erstmals nach mehreren Jahren wieder der „Sudetendeutsche Tag“ in Nürnberg stattfinden.

Mehrere zehntausend TeilnehmerInnen werden dort unter dem Motto „Herkunft pflegen - Zukunft sichern“ die „Sudetendeutsche Landsmannschaft“ (SL) feiern. Die Herkunft dieser Organisation ist vom bekannten Historiker Erich Später (s.u.) als "Sammlungsbewegung der überlebenden Nazi-, Funktions- und Vernichtungseliten des Reichsgaus Sudetenland" treffend beschrieben worden.

Wenn sich SL zur Zukunft äußert, werden nicht nur regelmäßig die Naziverbrechen in Tschechien, Polen oder der ehemaligen Sowjet-Union bagatellisiert. Es wird nach wie vor die Nachkriegsordnung Europas in Frage gestellt. Als wäre dies nicht skandalös genug, ist der “ Sudetendeutsche Tag“ auch immer wieder ein Treffpunkt zwischen Rechtsextremisten (wie dem „Witikobund“) und der „bürgerlichen Mitte“ - bis hinein in die bayerische Staatsregierung.

Um über Geschichte, Gegenwart, Ideologie und Praxis der „Sudetendeutschen Landsmannschaft“ aufzuklären, laden wir ein zu einem Vortrag mit Erich Später (Historiker, Autor u.a. von „Kein Frieden mit Tschechien. Die Sudetendeutschen und ihre Landsmannschaft“, „Villa Waigner. Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag 1939-45“ sowie einer Vielzahl von Artikeln u.a. in KONKRET)

05.05.2012

Neues NPD-Verbotsverfahren -

Die Innenminister wollen nicht!

Stand in den Schlagzeilen der Zeitungen im Dezember 2011 noch: „Innenminister wollen NPD-Verbot“, so war schon im März 2012 schon zu lesen: „Zweifel an Erfolg von NPD-Verbot“. Anfang April wurde uns dann mitgeteilt: „NPD-Verbot immer unwahrscheinlicher“. Und inzwischen lesen wir: „NPD-Verbot in weiter Ferne - Immer mehr Politiker skeptisch.“ Und gleichzeitig wird eingeräumt: „Mehrheit der Bürger dafür“. (Zitate alle aus den „Nürnberger Nachrichten“)

Was von Anfang an von AntifaschistInnen vermutet wurde, bestätigt sich leider wieder: Ein Großteil der zuständigen Politiker - vor allem im konservativen Lager - will kein Verbotsverfahren. Eine Mehrheitsmeinung interessiert sie nicht!

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05.04.2012

Aus einer Pressemitteilung von U.Schildbach

Auch im Bezirkstag Mittelfranken wird Position gegen die Nazis bezogen

Der Bezirksausschuss des Bezirk Mittelfranken ist einstimmig dem Antrag der Partei DIE LINKE gefolgt und hat beschlossen, zur Sitzung des Bezirkstags am 29.03.2012, eine „Aktuelle Stunde“ zum Thema Neonaziaktivitäten in Mittelfranken durchzuführen.

Antragsteller, Linkenbezirksrat Uwe Schildbach, zeigte sich erfreut über das einstimmige Votum des Bezirks. (...) Es symbolisiere einen Schulterschluss der demokratischen Kräfte in Mittelfranken und ist eine klare Ansage an die Neonazis in der Region: „Für euch ist kein Platz in der Gesellschaft, kein Fußbreit“, so Schildbach.

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05.04.2012

Bayerischer Verfassungsschutzbericht 2011

Grundtenor ist weiterhin: Verharmlosung rechter Gewalt - Verunglimpfung antifaschistischer Organisationen!

Im neuen Verfassungsschutzbericht 2011 des Bayer. Innenministers wird unser Kamerad Ernst Grube nicht mehr persönlich diffamiert und als Verfassungsfeind dargestellt. Das ist eindeutig zu begrüßen! Die Herausnahme von Ernst Grube ist jedoch bestimmt nicht der Einsicht des Bayerischen Innenministers, sondern den vielen, vielen Protesten von Demokraten aus allen gesellschaftlichen Bereichen zu verdanken. Und auch dem unermüdlichen Einsatz und Engagement von Ernst selbst - Und das mit aufrechtem Gang!

Das beweist der Rest des Berichts ausdrücklich! Denn auch der VS-Bericht 2011 kann - wie eigentlich alle seiner Vorläufer - nur als Skandal-Dokument und als Verschwendung von Steuergeldern bezeichnet werden. Die Damen und Herren im Innenministerium, die solche Berichte fabrizieren, wollen schlichtweg nichts lernen und auch nichts ändern. Sie sind auf dem rechten Auge blind!

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